Satzung der Deutsch – Französischen Gesellschaft
in Potsdam e.V.

(angenommen auf der Mitgliedervollversammlung am 26.11.1992 und geändert auf der Mitgliedervollversammlung am 11.05.2000)


Paragraph I


 

1) Die “Deutsch-Französische Gesellschaft in der Stadt Potsdam e.V.“ hat ihren Sitz in Potsdam. Sie wurde am 01.6.1990 unter VR 82 beim Kreisgericht Potsdam in das Vereinsregister eingetragen.


 

2) Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts “Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Die Gesellschaft ist selbstlos tätig und verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.


 

3) Die Mittel der Gesellschaft dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwandt werden. Es darf keine natürliche oder juristische Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Gesellschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Die Vereinsmitglieder erhalten keinerlei Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins.


 

    Paragraph II


     

    1) Die Gesellschaft stellt sich die Aufgabe für besseres Kennenlernen, Vertrauen und Freundschaft zwischen Deutschen und Franzosen zu wirken; in der Zusammenarbeit mit Franzosen und französischen Vereinigungen die humanistischen und demokratischen Traditionen beider Völker zu pflegen und so der Verständigung und der Freundschaft der Völker zu dienen; zur Verbreitung der französischen Sprache und zum besseren Verständnis der französischen Kultur in der Stadt Potsdam beizutragen.

     

    2) Die Gesellschaft verwirklicht diese Aufgaben insbesondere durch:

    Informations- und Kulturveranstaltungen (Vorträge, Lesungen, Musikabende u.a.m.), die sie eigenständig und/oder in Zusammenarbeit mit anderen Vereinen oder Organisationen durchführt;

    die Organisation und Förderung von Begegnungen zwischen Deutschen und Franzosen sowie eine ihren Möglichkeiten entsprechende Förderung der französischen Sprache.

     

    Paragraph III


     

    1) Die Gesellschaft hat ordentliche und fördernde Mitglieder. Mitglied der Gesellschaft kann jede volljährige Bürgerin, jeder volljährige Bürger sowie jeder Jugendliche ab vollendetem 14. Lebensjahr werden, der sich den Zielen der Gesellschaft verpflichtet fühlt, aktiv zu ihrer Verwirklichung beitragen möchte und die vorliegende Satzung anerkennt.

     

    2) Die ordentliche wie fördernde Mitgliedschaft wird durch eine schriftliche Beitrittserklärung erworben.

     

    3) Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt oder Ausschluß. Der Ausschluß kann nur durch die Vollversammlung der Gesellschaft erklärt werden. Gründe für den Ausschluß sind Verstöße gegen die Satzung und Verweigerung der Beitragszahlung.

     

    Paragraph IV


     

    1) Die ordentlichen Mitglieder der Gesellschaft nehmen stimmberechtigt an den Vollversammlungen teil und können die von der Gesellschaft organisierten Veranstaltungen zu Vorzugspreisen nutzen. Nach Maßgabe ihrer Kenntnisse, Fähigkeiten und anderen Möglichkeiten sind sie zur aktiven Mitarbeit in der Gesellschaft verpflichtet. Sie sind ebenfalls verpflichtet, jeweils bis zum 30.03. des laufenden Jahres einen Mitgliedsbeitrag zu entrichten. Er wird in der Mitgliederversammlung festgelegt.

     

    2) Die fördernden Mitglieder können ohne Stimmrecht an den Vollversammlungen der Gesellschaft teilnehmen. Sie sind berechtigt, die von der Gesellschaft organisierten Veranstaltungen zu den gleichen Bedingungen wie die ordentlichen Mitglieder zu nutzen. Sie gewähren der Gesellschaft eine finanzielle Unterstützung, die pro Jahr mindestens dem Mitgliedsbeitrag eines ordentlichen Mitgliedes entspricht.

     

    Paragraph V


     

    1) Das höchste Organ der Gesellschaft ist die Vollversammlung. Es ist dies die Versammlung aller ordentlichen Mitglieder der Gesellschaft. Fördernde Mitglieder können ohne Stimmberechtigung an der Vollversammlung teilnehmen.

     

    2) Die Vollversammlung berät allgemeine Orientierungen für die Tätigkeit der Gesellschaft sowie alle zentralen Arbeitsvorhaben. Sie nimmt die Berichte des Vorstandes und der Revisionskommission entgegen.Die Vollversammlung beschließt ihre eigene Geschäftsordnung und die Ordnungen für die Tätigkeit der anderen Organe der Gesellschaft.

     

    3) Die Vollversammlung beschließt über die personelle Stärke des Vorstandes und der Revisionskommission. Sie wählt der Präsidenten der Gesellschaft, die Mitglieder des Vorstandes und die Kassenprüfer für eine Amtszeit von jeweils 2 Jahren.Die Vollversammlung wählt mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder der Gesellschaft.

     

    4) Die Vollversammlung tagt im Rhythmus von 2 Jahren. Sie wird durch den Vorstand einberufen.

    Außerordentliche Tagungen der Vollversammlung sind einzuberufen, wenn mindestens ein Drittel der ordentlichen Mitglieder der Gesellschaft dies schriftlich beantragt.

     

    Paragraph VI


     

    1) Der Vorstand der Gesellschaft besteht aus dem Präsidenten, dem Geschäftsführer, dem Schatzmeister und einem weiteren Mitglied. Der Vorstand vertritt die Gesellschaft nach außen und leitet ihre Tätigkeit zwischen den Tagungen der Vollversammlung. Jedes Mitglied des Vorstandes ist allein vertretungsberechtigt. Der Vorstand erarbeitet den Jahresarbeitsplan sowie den Jahresfinanzplan, die der Vollversammlung zur Beratung und Beschlußfassung zu unterbreiten sind.Der Vorstand organisiert die Tätigkeit der Gesellschaft und hat hierzu im Rahmen der Beschlüsse der Vollversammlung Entscheidungskompetenz. Er stützt sich in seiner Tätigkeit auf ständige und ad-hoc-Arbeitsgruppen.

     

    2) Ständige Arbeitsgruppen werden für folgende Bereiche gebildet:

      - Öffentlichkeitsarbeit

      - Kultur

      - Förderung der Sprachausbildung

      - Internationale und Jugendarbeit

    Ad-hoc- Arbeitsgruppen werden für die Bewältigung spezifischer und zeitweiliger Aufgaben gebildet. Die Leiter der ständigen Arbeitsgruppen werden von der Vollversammlung gewählt.

     

    Paragraph VII


     

    Die Revisionskommission, deren Befugnisse von der Vollversammlung definiert werden, kontrolliert die Verwendung der Finanzmittel der Gesellschaft und die Ausführung der Beschlüsse der Vollversammlung durch den Vorstand.

     

    Paragraph VIII


     

    Die Gesellschaft finanziert sich aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden, Einnahmen aus Veranstaltungen sowie aus anderen im Vereinsgesetz vorgesehenen Quellen.Die Verwendung der Finanzen ist in einer von der Vollversammlung zu beschließenden Finanzordnung geregelt.

     

    Paragraph IX


     

    Die Gesellschaft kann sich durch Beschluss der Mitgliederversammlung auflösen. Für den Beschluss ist eine Mehrheit von 4/5 der ordentlichen Mitglieder der Gesellschaft erforderlich. das nach Begleichung aller Forderungen und Verbindlichkeiten verbleibende Restvermögen der Gesellschaft fällt an das Deutsch-Französische Jugendwerk, Sitz Bad-Rhöndorf, das es unmittelbar, ausschließlich und selbstlos für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.